Pressemitteilungen

  • Forschung für Europas technologische Unabhängigkeit im Weltraum / 2021

    Projekt »UN:IO«: Fraunhofer-Institute INT und IAF unterstützen Vorbereitungen für ein souveränes europäisches Satellitennetz

    Pressemitteilung / 13. Dezember 2021

    Mehrere Satelliten im All, die über rote Strahlen miteinander kommunizieren. Im Hintergrund die Erde.
    © Mynaric AG

    Die Fraunhofer-Institute INT und IAF sowie der Fraunhofer-Leitmarkt Luft- und Raumfahrtwirtschaft wurden gemeinsam mit einem internationalen Konsortium aus mittelständischen Raumfahrtunternehmen und Start-ups ausgewählt, eine mit 1,4 Millionen Euro geförderte Studie für ein unabhängiges europäisches Satellitennetz anzufertigen.

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  • Fraunhofer IAF und IAO bieten im Rahmen des Kompetenzzentrums »Quantencomputing Baden-Württemberg« ein Schulungsprogramm für Unternehmen an / 2021

    Quantencomputing: Know-how in Unternehmen bringen

    Pressemitteilung / 25. November 2021

    © IBM Research

    Um den Quantencomputer schnellstmöglich in den industriellen Einsatz zu bringen, bieten die Fraunhofer-Institute IAF und IAO ab dem 27. Januar 2022 eine Schulungsreihe für interessierte Unternehmen an. Dabei stehen neben der Vermittlung von Expert*innenwissen auch das Kennenlernen und die Interaktion mit dem IBM-Quantencomputer in Ehningen auf dem Plan.

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  • Erfolgreicher Projektabschluss demonstriert menschzentrierte Industrie- und Office-LED-Beleuchtung / 2021

    Im richtigen Licht – intelligente und nachhaltige LED-Arbeitsbeleuchtung

    Pressemitteilung / 16. September 2021

    Stehleuchte des Projekts SusLight_works an zwei Schreibtischen in Büro
    © Fraunhofer IAF

    Das Fraunhofer IAF hat mit der Professur für Mikroelektronik am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg und Hahn-Schickard eine zuverlässige, bedarfsgerechte und ressourcenschonende LED-Beleuchtung für Arbeitsplatz- und Büro-Anwendungen entwickelt. Das Beleuchtungskonzept beinhaltet eine intelligente, energiesparende Licht- und Leuchtensteuerung, die sich an den Bedürfnissen des arbeitenden Menschen orientiert.

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  • Hochfrequenzelektronik des Fraunhofer IAF umkreist die Erde / 2021

    Satellit sendet erstmals Testsignale im Frequenzbereich des Q- und W-Bands

    Pressemitteilung / 06. September 2021

    Nanosatellit »W-Cube«
    © Fraunhofer IAF

    Im Juni begann der Nanosatellit »W-Cube« seine Reise an Bord einer Falcon 9 Rakete von Cape Canaveral zum polaren Orbit. Dort wurde er rund einen Monat später in seine Umlaufbahn in 500 Kilometer Höhe gebracht und sendet nun erfolgreich Testsignale im Q- und W-Band zur Erde. Das Sendermodul des Satelliten sowie das Empfängermodul der korrespondierenden Bodenstation wurden vom Fraunhofer IAF entwickelt.

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  • Projekt »EdgeLimit« belegt den 2. Platz des Innovationswettbewerbs »Elektronik für energiesparsame IKT« und erhält exklusive Förderung durch das BMBF / 2021

    Projekt zu energiesparsamen Mobilfunkbasisstationen gewinnt Silber in Innovationswettbewerb des BMBF

    Pressemitteilung / 27. August 2021

    Prof. Quay mit GreenICT-Auszeichnung für Projekt EdgeLimit
    © Fraunhofer IAF

    Ausgezeichnete Halbleitertechnologie: Die Fraunhofer-Institute IAF und IIS sowie die Universität Freiburg/INATECH belegen mit dem Verbundprojekt »EdgeLimit – Grenzbetrachtung der Leistungselektronik in modernen Edge-Cloud Systemen« den zweiten Platz im Innovationswettbewerb »Elektronik für energiesparsame Informations- und Kommunikationstechnik« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

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  • Startschuss für europäisches Vorhaben MATQu / 2021

    Europäisches Gemeinschaftsprojekt schafft Wertschöpfungskette für industriell fertigbare Quantencomputer

    Pressemitteilung / 22. Juli 2021

    Regenbogenfarbene Aufnahme eines Testchip mit supraleitenden Qubits
    © IMEC

    Die (Rechen-)Leistung von Quantencomputern hängt stark von ihrem zentralen Hardwareelement ab: dem Qubit. Es existieren mehrere Ansätze zur Realisierung von Qubits, jedoch fehlen aktuell stabile, skalierbare Fertigungsmethoden, um einen Durchbruch in der industriellen Nutzung zu erreichen. Das kürzlich gestartete Projekt »MATQu« zielt darauf ab, das vorhandene europäische Know-how im Bereich der Materialien und Produktionsprozesse zu erweitern. So soll der europäischen Industrie der Weg zu festkörperbasierten Quantencomputern geebnet werden. Die beiden Fraunhofer-Institute IPMS und IAF bringen dabei ihre Expertise in der 300-mm-Fertigung und der Tieftemperaturmesstechnik ein.

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  • Projekt »Open6GHub« – 67 Millionen Euro Förderung des BMBF

    Pressemitteilung des DFKI / 30. Juni 2021

    Visulaisierung eines Telekommunikationsnetz über Europa vom Weltraum aus gesehen mit angeschlossenem System
    © NicoElNino - stock.adobe.com

    Zuverlässige und hochperformante Kommunikationsnetzwerke sind ein Innovationsbeschleuniger der digitalen Gesellschaft. Um die digitale Zukunft effektiv und unseren Vorstellungen entsprechend gestalten zu können, ist es für Deutschland und Europa wichtig, technologisch souverän zu sein. Deshalb fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt Open6GHub in den nächsten vier Jahren mit rund 67 Millionen Euro. Das Projektkonsortium aus 17 Partnern wird an der Entwicklung und Umsetzung intelligenter Kommunikationsnetze und der nächsten Mobilfunkgeneration 6G arbeiten. Open6GHub wird vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) koordiniert.

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  • Forschende des Fraunhofer IAF stellen wegweisende Konzepte für Niedervolt GaN ICs vor / 2021

    GaN Niedervolt-Designs ermöglichen kompakten 3-Phasen Motorinverter IC

    Pressemitteilung / 16. Juni 2021

     GaN-on-Si Multiwafer des Fraunhofer IAF
    © Fraunhofer IAF

    Bei akkubetriebenen Anwendungen, im Automotive-Bereich und bei IT-Infrastrukturen ist die 48 V-Technik auf dem Vormarsch. In dieser Spannungsklasse bieten Gallium Nitrid (GaN) Leistungstransistoren den besten Kompromiss zwischen Sicherheit, Kompaktheit und Effizienz. Nun präsentieren Forschende des Fraunhofer IAF wegweisende Integrationskonzepte mit GaN-basierten, integrierten Schaltungen (ICs) für Niedervolt-Anwendungen.

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  • Logo des FMD Projekts T-KOS
    © FMD

    Im jüngst gestarteten Verbundprojekt »T-KOS« der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland soll die Terahertz-Technologie nun erstmals synergetisch in den Bereichen Kommunikation und Sensorik für die Industrie erschlossen werden. Innovative Systemlösungen in beiden Bereichen können entscheidend dazu beitragen, gesellschaftliche Zukunftsthemen, wie Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Ressourceneffizienz, erfolgreich umzusetzen und somit den Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken.

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  • Sparsamer Funkverkehr

    Pressemitteilung des Fraunhofer IZM / 01. April 2021

    Der energieautarke Sensorknoten fällt in den Tiefschlafmodus, wenn er nicht benötigt wird.
    © Fraunhofer IZM/Volker Mai

    Immer mehr Geräte werden heute mithilfe intelligenter Sensoren über Funk miteinander verbunden. Doch dieses wachsende »Internet der Dinge« verbraucht mehr und mehr Strom. Im Fraunhofer-Leitprojekt ZEPOWEL wurde daher eine Hardware entwickelt, die die Sensoren nicht nur energieeffizient, sondern zu regelrechten Energiesparern macht. Zunächst kommen zwei Sensorknoten zum Einsatz – für die Maschinensteuerung und für die Messung der Luftqualität in der Stadt. Das Fraunhofer IAF entwickelte dafür hochintegrierte Bauelemente auf Basis von Galliumnitrid.

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  • AlGaAs-Bragg-Reflexions-Wellenleiter bieten viel Potential als Quelle für verschränkte Photonen / 2021

    Fraunhofer IAF forscht an kompakten On‐Chip‐Photonenpaar‐Quellen für Quantentechnologien

    Pressemitteilung / 02. März 2021

    © Fraunhofer IAF

    Das Fraunhofer IAF startet ein Projekt zu kompakten On-Chip-Quellen für verschränkte Photonen, die eine wichtige Komponente für die Realisierung industrieller quantentechnologischer Anwendungen sind. Die Wissenschaftler untersuchen im Projekt »QuoAlA« auf Aluminiumgalliumarsenid (AlGaAs) basierende Wellenleiter als Quellen zur Erzeugung von verschränkten Photonen. AlGaAs ermöglicht eine besonders kompakte Bauform und Chipintegration.

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  • Fraunhofer startet Leitprojekt zur Entwicklung von Technologien für 6G-Mobilfunk

    Pressemitteilung des Fraunhofer IIS / 05. Februar 2021

    Logo des Projekts 6G SENTINEL
    © Fraunhofer IIS

    Zum Jahresbeginn 2021 startete die Fraunhofer-Gesellschaft mit 6G SENTINEL ein Leitprojekt zur Entwicklung von Schlüsseltechnologien für den kommenden Mobilfunkstandard 6G. Fünf beteiligte Fraunhofer-Institute, darunter das Fraunhofer IAF, bündeln darin unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS ihre Kompetenzen, um gemeinsam eine technologische Spitzenposition bei der 6G-Forschung zu erlangen. Im Mittelpunkt stehen Terahertz-Technologien und Lösungen für flexible Netze.

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  • Mensch-Roboter-Kollaboration dynamisch und effizient mittels kontaktloser 3D Sicherheitssensorik / 2021

    Innovative Sensorlösung für Cobots – sichere Mensch-Roboter-Kollaboration dank Radar

    Pressemitteilung / 04. Februar 2021

    © RoKoRa

    Ein Durchbruch in der kollaborativen Robotik rückt dank eines Kooperationsprojekts, koordiniert durch das Fraunhofer IAF, in greifbare Nähe. In dem Projekt »RoKoRa – Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration mithilfe hochauflösender Radare« ist es Forschern gelungen, eine innovative Radartechnologie zu entwickeln, die als Enabling Technologie eine funktionale Sicherheit bei verschiedenen, auch leistungsstarken, Robotersystemen und -anwendungen ermöglichen kann.

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  • © QLSI

    Das Projekt »QLSI« bringt 19 europäische Spitzengruppen zusammen, um sich auf die Entwicklung hochskalierbarer Quantenprozessoren in Silizium zu konzentrieren. Das Projekt ist die jüngste Ergänzung des EU-Quantenflaggschiffs, einer auf 10 Jahre angelegten und mit 1 Milliarde Euro dotierten Forschungs- und Entwicklungsinitiative, die 2018 gestartet wurde.

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  • Das Fraunhofer IAF forscht im Verbundprojekt »GeQCoS« an supraleitenden Qubits / 2021

    Mit supraleitenden Qubits auf dem Weg zum Quantencomputer

    Pressemitteilung des Walther Meißner-Instituts WMI / 29. Januar 2021

    Grafische Visualisierung eines Quantenprozessors
    © Chris Hohmann

    Der Bau eines zukunftsweisenden Quantenprozessors basierend auf supraleitenden Qubits mit neuartigen Eigenschaften – das ist das erklärte Ziel des vom BMBF mit 14.5M€ geförderten Verbundprojekts GeQCoS („German Quantum Computer based on Superconducting Qubits“), das innerhalb von vier Jahren erreicht und am Walther Meißner-Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an einem Prototypen demonstriert werden soll.

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  • Das Fraunhofer IAF erforscht im Projekt »SEQUENCE« innovative Bauteile für Quantencomputer / 2020

    EU-Projekt will Quantencomputing-Technologien skalierbar machen

    Pressemitteilung der Universität Lund / 16. September 2020

    Ultra-rauscharmer Verstärker Chip des Fraunhofer IAF
    © Fraunhofer IAF

    Im europäischen Forschungsprojekt SEQUENCE nutzen neun Partner, darunter das Fraunhofer IAF, neuartige Ansätze, um Elektronik für Tieftemperaturanwendungen zu entwickeln. Dabei entsteht innovative kryogene 3D-Nanoelektronik, die zur Verbesserung entscheidender Schlüsseltechnologien für Quantencomputer sowie satellitengestützter und terrestrischer Kommunikationssysteme beitragen wird. Das Fraunhofer IAF steuert seine langjährige Erfahrung in Technologieentwicklung, Schaltungsdesign und Tieftemperatur-Messtechnik für ultra-rauscharme Hochfrequenzelektronik bei.

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  • Schulterschluss zwischen Fraunhofer-Institut und Start-up im Rahmen des FMD-Space-Programms / 2020

    Entwicklung eines neuartigen Membran-Lasermoduls für spektrale Messverfahren

    Pressemitteilung / 12. August 2020

    Laboraufbau eines Membran-Lasers
    © Ana Ćutuk

    Mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF hat das Stuttgarter Start-up »Twenty-One Semiconductors« (21s) einen starken Partner gefunden, um ihr einzigartiges Laserkonzept zu realisieren. Zu Beginn des Jahres ist 21s Mitglied des High-Tech-Inkubators »FMD-Space« geworden – initiiert von der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) – und hat Zugang zum größten Maschinenpark Europas im Bereich der Mikro- und Nanoelektronik erhalten. Teil der FMD ist das Fraunhofer IAF, das dem jungen Unternehmen mit seiner Expertise im Bereich der Halbleiterlaser zur Seite steht. Gemeinsam entwickeln sie ein neuartiges, effizientes und kompaktes Membran-Lasermodul.

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  • Anwenderfreundlicher GaN-Spannungswandler hochintegriert in einem kompakten Gehäuse / 2020

    Leiterplattenintegrierte GaN-auf-Si-Halbbrückenschaltungen für modularen Einsatz

    Pressemitteilung / 06. Juli 2020

    GaN-auf-Si Halbbrückenschaltung auf grüner Leiterplatte
    © Fraunhofer IAF

    Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF haben ihre monolithisch integrierten GaN Power ICs mittels Leiterplatten-Embedding-Technologie als Halbbrückenschaltung inklusive Gate- und Zwischenkreiskondensatoren integriert. Das Ergebnis ist ein hochkompakter, effizienter und hochintegrierter Spannungswandler der 600-Volt-Klasse in einem anwendungsfreundlichen Gehäuse. Durch die integrierte Funktionsfähigkeit im Chip und allen kritischen passiven Komponenten auf dem Gehäuse kann er modular eingesetzt werden und reduziert so den Aufwand für die Entwicklung von leistungselektronischen Systemen der Zukunft.

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  • »Beyond 5G« / 2020

    Künstliche Intelligenz für einen optimierten Mobilfunk

    Pressemitteilung / 25. Mai 2020

    Beyond 5G: Künstliche Intelligenz für einen optimierten Mobilfunk
    © yingyaipumi - adobe stock

    Während viele europäische Staaten gerade dabei sind, den Mobilfunk der 5. Generation aufzubauen, arbeitet die Forschung bereits an seiner Optimierung. Denn obwohl 5G seinen Vorgängern weit überlegen ist, hat auch der neueste Mobilfunkstandard noch Verbesserungspotenzial: Besonders in urbanen Gebieten, in denen ein direkter Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger erschwert ist, funktioniert die Funkverbindung oftmals noch nicht zuverlässig. In dem kürzlich gestarteten EU-Projekt »ARIADNE« erforschen nun elf europäische Partner, wie sich durch die Nutzung von hohen Frequenzbändern und künstlicher Intelligenz eine fortschrittliche Systemarchitektur für »Beyond 5G« entwickeln lässt.

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  • Anwendungsnahe Forschung für nächste Generation an Hochleistungscomputern / 2020

    Start des Fraunhofer-Kompetenzzentrums »Quantencomputing Baden-Württemberg«

    Pressemitteilung / 13. Mai 2020

    Orangefarbener IBM Q Dilution Refrigerator auf schwarzem Hintergrund
    © Graham Carlow "IBM Q Dilution Refrigerator"; Lizenz: Namensnennung-Keine Bearbeitung 2.0 Generic (CC BY-ND 2.0)

    Um die anwendungsnahe Forschung zum Quantencomputing voranzutreiben, gründet die Fraunhofer-Gesellschaft ein nationales Netzwerk Quantencomputing mit Regionalzentren in sieben Bundesländern. Als Erstes nimmt das Kompetenzzentrum »Quantencomputing Baden-Württemberg« seine Arbeit auf. Die Landesregierung fördert das Zentrum in den kommenden vier Jahren mit bis zu 40 Millionen Euro. Das Fraunhofer IAF übernimmt die koordinative Führung des Kompetenzzentrums Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO.

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  • Mehr Leistung für industrielle Hochfrequenzanwendungen / 2020

    GaN-Hochfrequenztransistoren erreichen Rekord-Effizienz bei 100 Volt

    Pressemitteilung / 24. März 2020

    Plasmagenerator mit Blick auf das Plasma.
    © Will Folsom “Plasma Generator"; Lizenz: Namensnennung 2.0 Generic (CC BY 2.0)

    Forschern am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF ist es gelungen, die Ausgangsleistung ihrer GaN-basierten Hochfrequenztransistoren für den Frequenzbereich von 1 – 2 GHz erheblich zu steigern: Sie haben die Betriebsspannung der Bauelemente von 50 Volt auf 100 Volt verdoppeln können und damit einen Leistungswirkungsgrad von 77,3 Prozent erreicht. Mit dieser Technologie wird es nun möglich, hocheffiziente Verstärker mit noch höherer Leistung zu entwickeln, wie sie für Anwendungen in den Bereichen Plasmaerzeugung, industrielle Erwärmung sowie in Kommunikations- und Radartechnologien erforderlich sind.

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  • Fraunhofer-Forschungsteam gelingt vielversprechendes Materialwachstum / 2020

    AlScN – Alternatives Material für effizientere Smartphone-Hardware

    Pressemitteilung / 16. März 2020

    Prozessierte Oberflächenwellenstrukturen (SAW-Strukturen) auf dunklem AlScN/Si (links) und transparentem AlScN/Al2O3 (rechts).
    © Fraunhofer IAF

    Um den stetig wachsenden mobilen Datenverkehr zu bewältigen, werden neue Mobilfunkstandards wie zum Beispiel 5G umgesetzt. Diese belegen mehr und höhere Frequenzbereiche. Damit Geräte auch in Zukunft alle diese Frequenzen erreichen können, steigen die Anforderungen an Radiofrequenz (RF)-Bauelemente konstant an. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF hat für diesen Zweck kompaktere und energieeffizientere RF-Filter mit hohen Bandbreiten entwickelt. Im Zuge des Projekts »PiTrans« ist es dem Forschungsteam gelungen, Aluminiumscandiumnitrid (AlScN) mit den nötigen spezifischen Anforderungen zu wachsen und elektroakustische Bauteile für Smartphones zu realisieren.

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  • Quantentechnologien für industrielle Anwendung nutzen / 2020

    Fraunhofer IAF errichtet ein Applikationslabor für Quantensensorik

    Pressemitteilung / 15. Januar 2020

    Schematische Darstellung eines Rastersonden-Quantenmagnetometers mit einer NV-Diamantspitze, die Ströme einer nanoelektronischen Schaltung bildgebend nachweist.
    © Fraunhofer IAF

    Um den Transfer von Forschungsentwicklungen aus dem Bereich der Quantensensorik in industrielle Anwendungen voranzubringen, entsteht am Fraunhofer IAF ein Applikationslabor. Damit sollen interessierte Unternehmen und insbesondere regionale KMU sowie Start-ups die Möglichkeit erhalten, das Innovationspotenzial von Quantensensoren für ihre spezifischen Anforderungen zu evaluieren. Sowohl das Land Baden-Württemberg als auch die Fraunhofer-Gesellschaft fördern das auf vier Jahre angelegte Vorhaben mit jeweils einer Million Euro.

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  • Metalloxidhalbleiter-HEMT des Fraunhofer IAF bei dem die Schottky-Barriere durch eine isolierende Oxidschicht ersetzt wurde.
    © Fraunhofer IAF

    Forschern am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF ist es gelungen, eine neue Art von Transistoren mit extrem hohen Grenzfrequenzen zu entwickeln: Metalloxidhalbleiter-HEMTs, kurz MOSHEMTs. Dafür haben sie die Schottky-Barriere des klassischen HEMTs durch ein Oxid ersetzt. Entstanden ist ein Transistor, der noch kleinere und leistungsfähigere Bauteile ermöglicht und bereits eine Rekordfrequenz von 640 GHz erreicht hat. Diese Technologie soll die Elektronik der nächsten Generation voranbringen.

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  • drahtlose Terahertz-Übertragungsanlage aufgebaut auf einem Gebäude
    © Fraunhofer IAF

    Dem Fraunhofer HHI ist es in Kooperation mit dem Fraunhofer IAF gelungen, mit einem THz-Übertragungssystem 56 GBit/s drahtlos über eine Freiraumstrecke von 1 km zu übertragen. Die Übertragung erfolgte bei einer Trägerfrequenz von 300 GHz. Das eingesetzte Übertragungssystem verwendet ein hoch-performantes Terahertz-Modem mit Signalverarbeitungsalgorithmen des Fraunhofer HHI sowie schnelle, Indiumgalliumarsenid-basierte integrierte elektronische Höchstfrequenzschaltungen des Fraunhofer IAF.

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  • Fraunhofer-Forschungsprojekt geht an den Start / 2019

    Fraunhofer startet Entwicklung kältemittelfreier energieeffizienter elektrokalorischer Wärmepumpen

    Pressemitteilung des Fraunhofer IPM / 03. Dezember 2019

    Titelbild für das Fraunhofer-Leitprojekt Elektrokalorische Wärmepumpe
    © Fraunhofer IPM

    Wärmepumpen spielen eine entscheidende Rolle in der Energiewende: Nachhaltig erzeugter elektrischer Strom sorgt für Wärme im Winter und gutes Klima im Sommer. Wärmepumpen arbeiten heute nahezu ausschließlich auf Basis von Kompressor-Technologie. Kompressoren benötigen schädliche Kältemittel, deren Einsatz gesetzlich in Zukunft noch stärker eingeschränkt wird. Vor diesem Hintergrund entwickeln sechs Fraunhofer-Institute im Fraunhofer-Leitprojekt ElKaWe hocheffiziente elektrokalorische Wärmepumpen, die ohne schädliche Kältemittel auskommen.

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  • Vielversprechendes Material für die Industrie / 2019

    Weltweit erste Herstellung des Materials Aluminiumscandiumnitrid per MOCVD

    Pressemitteilung / 22. Oktober 2019

    © Fraunhofer IAF

    Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF haben das bislang Unmögliche geschafft: Es ist ihnen – weltweit zum ersten Mal – gelungen, Aluminiumscandiumnitrid (AlScN) per metallorganischer chemischer Gasphasenabscheidung (MOCVD) herzustellen. Bauelemente auf der Basis von AlScN werden als die nächste Generation der Leistungselektronik angesehen. Das Fraunhofer IAF kommt somit dem Ziel, Leistungselektronik für industrielle Anwendungen auf Basis von Transistoren aus AlScN herzustellen, einen entscheidenden Schritt näher.

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  • Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik in Kooperation mit Leibniz FBH und IHP / 2019

    From IDays to IDeas – die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland stellt ihre neuesten Technologieinnovationen vor

    16. September 2019

    Kameraaufbau mit dem man auch kleine elektronische Bauteile des IAF betrachten kann
    © Uwe Steinert

    Unsere Zukunft selbst mitgestalten und die Mikroelektronik von übermorgen in Deutschland und Europa entwickeln – mit diesem Ziel vor Augen trafen sich Technologieexpertinnen und -experten, Anwenderinnen und Anwender sowie Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft zu den 2. FMD Innovation Days. Vom 12. bis 13. September tauschten sich die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) und ihre Gäste aus der Industrie, Wissenschaft und Wirtschaft am IHP in Frankfurt (Oder) über die neuesten Entwicklungen zu 5G, Sensorik für autonomes Fahren sowie drahtlose und radarbasierte Lösungen für Industrie 4.0 aus.

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  • Technologien für die sechste Mobilfunkgeneration

    Pressemitteilung unseres Forschungspartners KIT / 16. Juli 2019

    Zukünftige Mobilfunknetze bestehen aus vielen kleinen Funkzellen, die sich über leistungsfähige THz-Übertragungsstrecken flexibel anbinden lassen. Am Empfänger lassen sich die THz-Signale mithilfe ultraschneller plasmonischer Modulatoren direkt in optische Signale konvertieren und über Glasfasernetze übertragen.
    © IPQ/KIT

    Drahtlose Datennetze der Zukunft müssen höhere Übertragungsraten und kürzere Verzögerungszeiten ermöglichen und dabei immer mehr Endgeräte versorgen. Dies erfordert Netzwerkstrukturen aus vielen kleinen Mobilfunkzellen. Zur Anbindung dieser Zellen bedarf es leistungsfähiger Übertragungsstrecken bei hohen Frequenzen bis in den Terahertz-Bereich. Außerdem gilt es, die Übertragungsstrecken möglichst nahtlos mit Glasfasernetzen zu verbinden. Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) setzen dafür ultraschnelle elektro-optische Modulatoren ein, um Datensignale von der Terahertz-Übertragung zur optischen Übertragung zu konvertieren. Das Fraunhofer IAF unterstützt diese Arbeiten durch die Entwicklung von sehr rauscharmen Empfangsschaltungen sowie leistungsstarken Sendeverstärkern.

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  • Fraunhofer IAF demonstriert Lasersystem auf der LASER World of PHOTONICS / 2019

    Fingerprint-Spektroskopie in einer Millisekunde

    Pressemitteilung / 24. Juni 2019

    Demonstrator zur Fingerprint-Spektroskopie vor schwarzem Hintergrund
    © Fraunhofer IAF

    Um eine hohe Qualität ihrer Pharmazeutika zu gewährleisten, müssen Hersteller nicht nur die Reinheit und Konzentration ihre eigenen Produkte überwachen, sondern auch die der Zulieferer. Forscher am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF haben ein Messsystem entwickelt, das die kontaktlose Identifizierung verschiedenster chemischer und pharmazeutischer Substanzen in Echtzeit ermöglicht und sich ideal für den Einsatz in der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie eignet.

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